Femegericht

Mitten im Naturpark Hohe Mark das Mittelalter erleben

Gerichtstag in Erle

Seid gegrüßt Volk von Erle und angrenzenden Gemarkungen!!!!

Der "Freigraf zu Erle" – Walter Großewilde

Sie haben ferne Länder und Städte bereist und dort viele seltsame Dinge gesehen und Geschichten gehört!

Sie haben viel Kurioses gesehen und selbst erlebt!

Sie glauben schon alles in Ihrem Leben gesehen und erlebt zu haben!

Aber waren Sie schon mal im „tiefsten“ Mittelalter?

Haben Sie dort selbst der Gerechtigkeit zum Sieg verholfen?

Nein ?

Dann lassen Sie sich vom „Freigrafen zu Erle“ ins Mittelalter in das Jahr 1441 entführen….

Nur in Westfalen des 14. und 15. Jahrhunderts gab es die unabhängigen und im ganzen „Heiligen  Römisch-Deutschen Reich“ anerkannten und gefürchteten Feme-Gerichte, der „heimlichen“ Acht.  Dort wurde  Recht Gesprochen und die Strafe sofort vollstreckt!

Die alte Thing- und Gerichtsstätte  „den vryen Stoel tum Aßenkampe by Erle“, lebt nach über 550 Jahren wieder auf.  Dort können Sie nach altem Feme-Recht der  „Gerechtigkeit“ wieder zum Sieg verhelfen.

Ein gemeiner Dieb treibt in dieser Gegend sein Unwesen. Man ist nun dem Dieb auf den Fersen. Ein „Kläger“ hat Klage bei Gericht eingereicht und Zeugen beigebracht. Die Zeugen haben den Dieb gesehen und können die Untat vor dem Femegericht beeiden. Fronschöffen werden ausgeschickt um den Verbrecher „dingfest“ zu machen und vor das „Blutgericht“ von Erle zu stellen.

Hier soll er seiner gerechten Strafe zugeführt werden.

Mehr sei hier nicht verraten.

Nach einer Einführung zum Thema „Femegerichte“ und der über 1.000 jährigen Erler Femeiche wird nach altem germanischem Brauch ein kleines Gelage abgehalten.

Danach beginnt dann die Femegerichtsverhandlung.

Am Ende wird der gemeine Dieb seiner gerechten Strafe zugeführt und damit ist der Gerechtigkeit Genüge getan.

Lassen Sie den Alltag weit hinter sich. In entspannter Atmosphäre begeben Sie sich auf eine Zeitreise zurück ins gar nicht so „blutige“ Mittelalter. Danach wird Ihnen vieles über das Mittelalter, besonders über die Femegerichte, klarer sein. Viele Begriffe und Handlungen aus früheren Zeiten sind noch in der Gegenwart im täglichen Sprachgebrauch und vor allem vor Gericht vorhanden. Wir wissen es nur nicht mehr.

Diese Veranstaltung ist für Gruppen ab 10  und bis zu 40 gedacht.

Für ihren Betriebsausflug, Familienfest  oder zu ähnlichen Anlässen ist diese Veranstaltung ein passendes „Spektakulum“.

Die Femgerichtsverhandlung dauert je nach Länge des „Gelages“ und der  „Suche“ nach dem  Dieb 1 bis 1 ½  Stunden.

Der Treffpunkt für die Femegerichtsverhandlung ist die Femeiche an der Straße Ekhornsloh in Raesfeld Erle.  Der Gruppenpreis richtet sich nach der Anzahl der Teilnehmer.

Habe ich Ihr Interesse geweckt? Das wäre schön!

Dann wenden Sie sich unter freigraf-erle@t-online.de direkt an mich oder rufen mich unter Telefon 02865/7398 an. Wir können dann gemeinsam einen Termin vereinbaren. 

Der „Freigraf zu Erle“, Walter Großewilde,  ist zertifizierter Natur- und Landschaftsführer im Naturpark Hohe Mark Westmünsterland. 

Ich freue mich auf Sie.